FAQ - Fragen und Antworten

Ja. In zahlreichen Studien ist die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit sofern keine Kontraindikationen vorliegen bestätigt. EMS/EMA wird schon seit Jahrzenten im Leistungssport, Physiotherapie und Rehabilitation eingesetzt. Eigene Erfahrungen bestätigen auch eine Nutzung bei Rheuma und Morbus Bechterew.

Nein. Das Gerät, der Amplitrain, ist als Medizinprodukt vom TÜV Rheinland eingestuft und arbeitet wie zum Beispiel die meisten Haushaltsgeräte mit einer Betriebsspannung von 230 Volt.

Gemäß den gesetzlichen Vorgaben wird an den Amplitrain Ausgängen mit max. 100 mA pro Ausgang gearbeitet.

Ja. Je nach Trainingsintensität solltest du aber 4-6 Wochen Trainingsdauer Geduld haben. Abnehmen richtet sich auch nach der individuellen Körperzusammensetzung und Muskelmasse ist schwerer als Fettgewebe, sodass die Waage in den ersten Wochen mehr Gewicht anzeigen kann. Um abzunehmen muss ein erhöhter Grundumsatz auch in Ruhezeiten vorliegen um die Fettverbrennung anzukurbeln. Und dieses funktioniert nur mit einer höheren Muskelaktivität und Muskelwachstum. Weiterhin sollte die Ernährung eventuell umgestellt werden. Hilfe hierzu gibt es von uns.

Nein. Die Muskulatur ist der Dauerbrenner unseres Körpers. Je mehr Muskelmasse vorhanden ist, desto größer ist der Grundumsatz, desto mehr Kalorien werden verbrannt und desto leichter können das Körpergewicht reguliert und die Figur geformt werden. Von der Muskulatur gehen zahlreiche Signale und Botenstoffe aus, die den Stoffwechsel nachhaltig beeinflussen. So fördern etwa die Botenstoffe Interleukin-6 und Interleukin-15 den Muskelglykogen-Stoffwechsel. Die Blutglukose (Blutzucker) wird effektiver aus dem Blut in den Muskel geschleust, was unabdingbar zur Regulierung des Energieumsatzes ist - besonders wenn der Stoffwechsel durch viele Crash-Diäten aus den Fugen geraten ist! Muskeln sorgen dauerhaft für einen erhöhten Grundumsatz und verbrauchen rund um die Uhr Energie. Bereits 500g mehr Muskelmasse verbraucht an einem Tag in Ruhe schon mehr als 50 kcal mehr Energie als die gleiche Menge Fett. Der Erhalt der Muskelmasse ist daher beim Abnehmen von entscheidender Bedeutung. Da Muskeln allerdings schwerer sind als Fettgewebe, kommt es zunächst nur zu einem geringeren Gewichtsverlust als bei reinen Diäten, bei denen etwa zur Hälfte auch Muskelmasse abgebaut wird. Daher ist nicht entscheidend, was der Zeiger auf der Waage sagt, sondern was tatsächlich im Körper passiert. Der dauerhafte Vorteil ist der erhöhte Grundumsatz – verbunden mit dem beim Training erhöhten Leistungsumsatz (auch Arbeitsumsatz genannt) sorgt eine gut austrainierte Muskulatur für eine fühl- und sichtbare Umstrukturierung des Körpers, die sich auch langfristig lohnt.

Grundsätzlich JA und es wird auch immer mehr empfohlen. Ein Haus (unser Körper) braucht ein gutes Gerüst (Knochen und Skelettmuskulatur) um zu funktionieren. EMA wird u.a. zur Stabilisierung der Gelenke, Ausgleich von muskulären Dysbalancen und Prävention eingesetzt. Der Aufbau der tiefen Muskelschichten (Skelettmuskulatur) ist vorallem für die Entlastung bei Rücken- und Gelenkproblemen wichtig.

Ja. Mit EMA erreichts du nicht nur eine höhere Muskelaktivierung sondern es findet auch eine Erhöhung der Schnellkraft- und Kraftausdauer statt. (Fußball, Wintersport, Golf etc.)

Für eine effektive und langfristige körperliche Fitness solltest Du immer Cardio und Muskelaufbau Training kombinieren. EMA Training sorgt für einen Muskelaufbau und in Kombination mit funktionalen Übungen und Cardio für ein optimales Training.

Liegen körperliche Einschränkungen vor so ist auch ein statisches Training möglich. Die Auswahl ist vielfältig und kann individuell abgestimmt werden.

Das Training sollte immer kurz, knackig und individuell auf das jeweilige Bedürfniss abgestimmt sein. Wer dabei lesen oder Fernseh schauen kann sollte sein Trainingsziel überdenken, denn in zahlreichen Studien ist die Effizienz und gesundheits- fördernde Wirkung von kurzen Workouts nachgewiesen und wird jeden bei Bedarf auch an seine Grenzen bringen.

Das EMA Training ist bis zu 6 x effektiver als Gerätetraining, denn in kurzer Zeit werden alle relevanten Muskelgruppen gleichzeitig trainiert und bis zu 200 mal stimmuliert.

Wie bei jedem anderen Fitnesstraining gilt: Wer sportgesund ist darf auch trainieren. Es sei denn er ist erkältet oder hat einen bakteriellen Infekt. Dann gilt es zu pausieren.

Es gibt beim EMS/EMA Training jedoch kontraindikationen, welche ein Training ausschließen. Dieses wären:

Herzschrittmacher, Herz-Kreislauferkrankungen, Thrombosen, Durchblutungsstörungen, neurologische Erkrankungen, Epilepsie, Arteriosklerose, Schwangerschaft, "frische" Operationen, fortgeschrittene Diabetes.

Im Zweifel immer den behandelnen Arzt fragen!

Ja. Studien und Kundenerfahrungen zeigen durchweg positive Erfahrungen mit EMA. Menschen mit Inkontinenz oder nach einer Schwangerschaft sollten bei Problemen mit den Beckenboden oder erschlaffter Bauchmuskulatur aktiv werden.

Außerdem wirkt sich das Training positiv auf das Bindegewebe, den Fett- und Muskelanteil im Körper und das allgemeine Wohlbefinden aus. Bitte beachte, dass Du erst 6-8 Wochen nach Deiner natürlichen Geburt mit dem EMA-Training beginnst. Nach einem Kaiserschnitt solltest Du Dich 3-6 Monate gedulden. Frag auf jeden Fall Deine(n) Arzt/Ärztin oder Hebamme.

Beim EMA Training kombinieren wir auch bei starken Übergewicht dieses mit funktionellen Übungen, welche sich stark auf die Fettverbrennung auswirken. Gerade bei hohem Übergewicht scheint die EMA-Methode besonders erfolgreich zusein. So können Übergewichtige signifikant stärker von EMA-Trainings profitieren, als die Normalgewichtigen in Vergleichsgruppen, bezogen auf die prozentuale Gewichts- und Figurveränderung. Auch der Körperfettanteil konnte deutlich stärker nach unten korrigiert werden als bei den Normalgewichtigen.

Neben den Figurverbesserungen (Abnehmen) wurden auch positive Veränderungen der Blutfettwerte, allen voran der Entzündungswerte, festgestellt werden, die gerade bei Adipositas oft gefährliche Indikatoren für Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zum metabolischen Syndrom, Infarkt und Schlaganfall darstellen.

Zwar kommt der Impuls beim EMA-Training durch den höheren Unterhautfettnanteil (das Fett wirkt dabei wie ein Puffer) weniger intensiv am Muskel an, so dass an manchen Körperpartien auch deutlich höhere EMA-Intensitäten möglich sind. Allerdings ist die darunter liegende Muskulatur oft so deutlich geschwächt, dass meist schon ein niedriger Impuls ausreicht, um den Muskel maximal zu stimulieren. Die niedrigere Reizschwelle der Muskulatur gleicht also den höheren Puffereffekt des Unterhautfettgewebes weitgehend aus.

Im Grunde genommen nein, es sei denn, dein jetziges Studio ist personell so gut ausgestattet, dass diese individuell auf deine Bedürfnisse eingehen und auch während des Trainings für dich da sind. Bei ca. 100 Kunden pro Tag nicht machbar. Oder du bist so mit der Trainingspraxis vertraut, dass du keine persönliche Betreuung benötigst.

Ein EMA Training mit funktionellen Übungen ist erst unter Anleitung und Korrektur durch einen professionellen Trainer erfolgreich.

Du wirst und bleibst motiviert - denn es geht um dich!